Mai 8, 2017

Neuraltherapie

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine Regulations- oder Umstimmungstherapie,
bei der mittels einer dünnen Kanüle schmerzarm ein Lokalanästhetikum (örtliches Betäubungsmittel) gespritzt wird.
Die vorübergehende Ausschaltung verursachender Faktoren schafft die Voraussetzung,
entgleiste Regelvorgänge zu normalisieren oder zu verbessern.

Narbenentstörung

Narben durchschneiden häufig Meridiane – „Energieleitbahnen“, die am gesamten Körper entlang laufen.

Durch diese Unterbrechung können Energieströme nicht im ganzen Körper fließen
und stören somit den Informationsfluss und die Selbstregulation zwischen den Organen –
die Selbstheilungskräfte des Körpers sind blockiert.

Bei der Narbenentstörung werden die vorhandenen Narben mit einem Lokalanästhetikum behandelt
und hierdurch i.d.R. bereits nach einmaliger Behandlung der Energiefluss im Körper wieder hergestellt.

Neuraltherapie nach Huneke

Nervenreize werden über das vegetative Nervensystem an die jeweiligen Organgruppen gesendet und umgekehrt.
Die Spinalnerven verlaufen durch die Wirbelsäule, treten zwischen den Rippen aus
und verzweigen sich an sogenannten Ganglien – Nervenknotenpunkten – in weitere Nervenbahnen.

Durch die Injektion von Lokalanästhetika an bestimmten Nervenaustrittsstellen oder –verzweigungen
kann die Fortleitung von Nervenreizen für die zugehörigen Organgruppen
oder auch punktuell für Minuten bis Stunden blockiert und dem Körper damit
Zeit zur Selbstheilung verschafft werden.

Anwendungsgebiete:

– Arthrose der großen Gelenke (z.B. Schulter-, Hüft- und Kniegelenk)
– Chronische und akute Schmerzen
– Kopfschmerzen
– Muskuläre Verspannungen
– Schwindel
– Tinnitus
u.a.